
Beim Tarsaltunnelsyndrom handelt es sich um ein Engpasssyndrom des Nervus (N.) tibialis. Dieser Nerv liegt unter dem Innenknöchel am Eingang des sogenannten Tarsalkanals.
Die Ursachen für ein Tarsaltunnelsyndrom können mannigfaltig sein. Es können Durchblutungsstörungen im Bereich des N. tibialis vorliegen, hier besonders bei einer Zuckererkrankung (Diabetes mellitus). Oft lag in der Vorgeschichte auch ein Unfall mit Verrenkung oder Überdehnung. Das Tarsaltunnelsyndrom kann auch nach Knochenbrüchen im

Andere Ursachen für ein Tarsaltunnelsyndrom können allgemeine Durchblutungsstörungen, aber auch eine Varicosis (Krampfaderleiden) sein. Sehr häufig tritt das Tarsaltunnelsyndrom bei Fehlstellungen im Bereich des Fußes auf, z. B. beim Senk-Spreizfuß, aber auch bei Überlastungen bei Laufsportlern.
Eine frühzeitige Therapie
ist in jedem Fall sinnvoll.
Je länger eine Nervenschädigung anhält, desto schwieriger und langwieriger ist der Heilungsprozess.
Deswegen sollten Betroffene schon bei leichten Beschwerden einen Arzt aufsuchen und die Ursache klären lassen.
So können Operationen häufig vermieden werden.