Ordination Dr. med. Pavalec

MANUELLE MEDIZIN/CHIROTHERAPIE


 

Die Manuelle Medizin ermöglicht die Diagnostik und Behandlung funktioneller Veränderungen am Bewegungsapparat. Ein durch Arthrose oder nach Verletzung verändertes Gelenk kann sie zwar nicht in die ursprüngliche Form zurück bringen, aber sie kann Funktionsstörungen lindern oder ganz beheben, die auf Gelenksverformung, aber auch auf Blockierungen, 'falsche Bewegungen' oder Haltungsfehlern beruhen.

 

Ziel der Manuellen Medizin ist es, nach einer speziellen Diagnostik mit verschiedenen Handgrifftechniken Gelenke, Muskeln, Bänder und vor allem auch die Steuerung des Bewegungssystems über die Nerven zu normalisieren.

 

 

Da der Körper auf Verschleiß, Verletzungen oder Funktionsstörungen mit Schmerz reagiert, ist diese Methode auch sehr gut geeignet, um Schmerzen zu lindern oder sogar zu beseitigen.

 

"Manuelle Medizin" ist im deutschen Sprachraum gleichbedeutend mit dem Begriff "Chirotherapie". Sie umfasst folgende Techniken:

 

·         Weichteilentechniken

·         Mobilisation

·         Manipulation


Neuromuskuläre Therapien (NMT): Behandlung der Muskulatur und/oder Mobilisation der Gelenke unter Ausnutzung nervlich gesteuerter Impulse, beispielsweise über Reflexwege.

 

Sehr wichtig für die Manuelle Medizin ist die Orientierung an Bewegungssegmenten, die nicht nur die knöchernen Strukturen, sondern auch Bänder, Zwischengelenkscheiben (z.B. Bandscheiben, Meniskus) und Muskeln umfassen. Die gesamte funktionelle Einheit "Gelenk" mit ihren Nachbarschaftsbeziehungen.

 

An der Wirbelsäule beispielsweise besteht ein Bewegungssegment aus zwei benachbarten Wirbeln, der dazwischen liegenden Bandscheibe und den kleinen Wirbelgelenken. Die Störung in einem Bewegungssegment wirkt sich immer auch auf die benachbarten Bewegungssegemente aus, sodass funktionelle Ketten entstehen, über die sich beispielsweise eine Störung im Großzehengrundglenk bis zum Hals oder der Schulter auswirken können.

 



 

 

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