Symptome des Tennisellbogens:
Wie erkennen Sie, ob Sie unter Tennisellbogen leiden?
Sie haben wiederkehrende Schmerzen an der Außenseite des oberen Unterarms, gleich unterhalb der Biegung des Ellbogens. Gelegentlich Schmerz vom Arm bis ins Handgelenk.
Das Heben oder Beugen des Arms verursacht Ihnen Schmerzen. Diese treten sogar auf wenn Sie leichter Gegenstände wie etwa eine Kaffeetasse heben.
Sie können Ihren Unterarm nicht oder nur unter Schmerzen ganz ausstrecken.
Oft dauern die akuten Schmerzen beim Tennisellbogen sechs bis zwölf Wochen an. Ein Tennisellbogen kann aber auch wiederkehrende Schmerzen für nur drei Wochen, aber auch für mehrere Jahre hervorrufen.
Beim Tennisellbogen entstehen kleine Rissverletzungen innerhalb der Sehnen und im Muskelgewebe des Arms.
Auch nachdem die anfängliche Verletzung ausgeheilt ist, können an den betroffenen Stellen immer wieder Risse auftreten. Diese können zur Bildung eines rauen, granulatartigen Gewebes und Kalziumablagerungen innerhalb des umliegenden Gewebes führen.
Während der Erkrankung wird das Eiweiß Collagen an den verletzten Stellen freigesetzt, das Entzündungen verursacht. Der dabei entstehende Druck kann die Blutzufuhr abschneiden und den strahlenförmigen Nerv abklemmen. Dieser radiale Nerv ist einer der wichtigsten bei der neuronalen Steuerung der Hand- und Armmuskeln.
Die Sehnen, die die Muskeln mit dem Knochen verbinden, erhalten nicht die gleiche Sauerstoffmenge und Blutzufuhr wie die Muskeln und heilen deshalb sehr langsam. Hierin liegt auch eine der Ursachen, wieso die meisten Tennisellbogen-Erkrankungen innerhalb von sechs bis zwölf Wochen weitgehend verheilt sind, einige Fälle sich aber über Jahre hinziehen.
Wenn die Schmerzen stärker an der Rückseite des Ellbogengelenks als an der Außenseite des Unterarms auftreten, kann eine Bursitis vorliegen. Diese entsteht, wenn sich die Schleimbeutel im Gelenk entzünden. Eine Schwellung ist niemals Symptom für einen Tennisellbogen, sollte diese auftreten, kann eine Erkrankung wie Arthritis, Gicht oder ähnliches vorliegen.
Therapie
Kälte,
Ruhe,
Dehnungsübungen laut Anleitung des Sportarztes
In Verbindung mit einer Spielpause und entzündungshemmenden Salben reicht dies oft aus.
Lokale Injektionstherapie in 3-4 wöchigen Abständen mit entzündungshemmenden Medikamenten.
Entlastung der beteiligten Muskeln- und Sehnenanteile mit einer orthopädischen Bandage